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FREIHEIT UND FRIEDEN FÜR DIE UKRAINE!

Was gesagt werden muss. ™

Bei aller Tragik dessen, was gerade in Europa passiert – der Krieg in der Ukraine dauert schon mehr als 100 Tage –  und die Heuchelei hierzulande kotzt mich, gelinde gesagt, immer mehr an.

Noch nicht allzu lange ist es her, da schallte es auf allen Kanälen, man möge Russland doch nicht „dämonisieren“, die seien beleidigt, bedroht, “verletzt und erniedrigt“ und überhaupt sei putain etwas wie eine Melange aus Fürst Myschkin und Sonja Marmjeladowa. Oder halt der böse alte Bär, den – wie in dem polnischen Kinderlied – man ja nicht beim Schlafen stören möge.

Wer Einwände äußerte, Offensichtliches anmerkte, stieß bis vor kurzem in Deutschand auf, gelinde gesagt, wenig Gegenliebe. Kriegstreiber seien ja ausschließlich „die Amis“ (warum sagt keiner „der Russki“ oder „Iwan“? – zur Erinnerung: Präsident Trump, gleichwohl dumm, führte doch zu seiner Amtszeit keinen einzigen Krieg) gewesen. Wer mahnte, wurde bestenfalls geflissentlich „vernichtabert“ – meist einfach zum "Russophoben" (was auch immer das heißt) erklärt, als "Kalter Krieger" entfreundet, verlacht, geghostet, gecancelt. Nein: ich erfinde nichts.

Nun kann es niemand mehr leugnen. Der Krieg in der Ukraine ist nach wie vor dramatischer Fakt. Nun tut es den Offiziellen alles so leid, es werden Dinge verkündet, versprochen (kann sich jeder…), relativiert. Während die ganze Welt liefert, hilft und unterstützt, richtet sich Deutschland in seinem Geisterfahrer-"Alleingang" immer kuscheliger ein: "Einer? Alle!".

Mal schauen, wie es weiter geht. Ich helfe, wie ich kann. Mit denjenigen, die es verdrehen, verleugnen, verhindern – mit diesen wird noch abgerechnet, rechtsstaatlich und gerecht. ________________________

So: genug des Rants. Der alte Text dieser Website folgt nun; wann werde ich auf die Aktualisierungen des Obigen ruhigen Gewissens verzichten können?

aljen.de. Online since 1998.

Allerdings gönnte sich die Seite aljen.de eine recht lange Pause. Das ändert sich jetzt. Nach. Und nach. Vielleicht in Sprüngen. Aber es ändert sich. Besser: Ich ändere es, gerade. Mit neuer Technik, neuen Bildern, neuen Ideen.

Die alte Seite aljen.de war nun wirklich sehr, sehr alt.

Das hat natürlich nichts zu bedeuten. Alt ist nur eine relative, subjektive Angabe. Einerseits hatte die "alte" Website einen gewissen musealen Wert – gestalterisch, aber auch technisch. Andererseits ist es vielleicht doch an der Zeit, sich von alten Dingen zu trennen. Auch, wenn es mal weh tut. Es wäre außerdem recht aufwendig, die alten Inhalte in die aktuelle Sewite zu überführen – die Bilder waren, dem damaligen Netzkapazitäten entsprechend, ziemlich stark kleingerechnet.

Wer?

Ich bin aljen. Es handelt sich um meinen Künstlernamen, offensichtlich um eine Kontraktion aus meinem Vor- und Nachnamen: Alexander Jensko. Trotz aller Affinität zu Science Fiction bin ich hier auf diesem Planeten geboren. So habe ich mir es jedenfalls sagen lassen. Ich bin ein gebürtiger Hanseat, mein Leben lang eingeschworener Bewohner von verschiedenen Altstädten; den inzwischen mit Abstand größten Teil meines Lebens bin ich Wahl-Lübecker.

Woher kommt's?

Alle Inhalte dieser Website: Bilder (fotografiert, gemalt, generiert, wie auch immer), Videos, Töne … sind von mir, außer es ist an entsprechenden Stellen anders vermerkt.

Wer etwas von den Inhalten nutzen möchte: auf jeder Seite ist der Dialog nur einen Klick entfernt. Diese Website verfolgt ausdrücklich keine kommerziellen Zwecke – sie ist gesellschaftlich, nicht geschäftlich. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich mit anderen Dingen. Trotzdem gilt: Wer Inhalte immer mit Zustimmung des Urhebers nutzt, beweist guten Stil. Alles andere macht den Meister Yoda unzufrieden.

Tradigital?

Dieses Kunstwort, natürlich aus "traditional" und "Digital" kombiniert, entstand noch im vorherigen Jahrtausend. Früher hieß es wohl "Mischtechnik" oder, zum Beispiel, "Edeldruckverfahren". Wie früher Fotografie, noch früher Radierung, Lithographie oder Holzschnitt, standen mit digitalen Mitteln geschaffene Kunstwerke – zum Teil tun sie es immer noch – im Verdacht, irgendwie "nicht echt" zu sein. Einer der häufigsten Fragen lautete: Hast du das per Hand gemacht oder am Computer? – die übliche Antwort Per Hand am Computer, natürlich! sorgte für verunsicherte Blicke. Diese Zeit ist natürlich immer noch nicht ganz vorbei; warum auch immer.

Isao Tomita hat Zeit seines Lebens au die Frage, warum er keine Musik mit natürlichen Instrumenten macht, sinngemäß geantwortet: Musik besteht aus Schwingungen. Schwingungen können Holz, Blech, Messing, Saiten entstammen. Die Schwingungen meiner Musik kommen von Oszillatoren, also vom elektrischen Strom. Diese Elektrizität ist doch das Natürlichste, was es auf der Welt gibt!

Sonst noch was?

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